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Acht Schwarzwälder im Zentrum europäischer Kultur
Wie schon in den Vorjahren machte sich auch 2009 eine kleine Gruppe aus der Seelsorgeeinheit Titisee-Neustadt auf zu einer Woche voll kultureller und spiritueller Höhepunkte. Acht Frauen und Männer unter der Leitung von Pastoralreferent Andreas Alt hatten eine Woche lang Gelegenheit, es sich in Burgund gut gehen zu lassen, aber auch sich auf die eigenen Wurzeln und die Grundlagen des Glaubens zurück zu besinnen.
Höhepunkte der Woche waren die Besuche in Taizé, dem Ort, an dem Frère Roger 1944 eine ökumenische Gemeinschaft gegründet hat, die bis heute jedes Jahr Tausende von jungen und jung gebliebenen Christinnen und Christen anzieht. Ein besonderes Erlebnis war die Eucharistiefeier am Pfingstsonntag zusammen mit rund 3000 Gläubigen. Aber auch zum gemeinsamen Mittagsgebet mit den Brüdern zog es die Gruppe mehrfach wieder auf den Hügel von Taizé.
Daneben waren aber auch viele Kleinode aus der langen Geschichte dieses Kernlandes der europäischen Kultur zu entdecken: Cluny, einer der Hauptausgangspunkte klösterlichen mittelalterlichen Lebens, mit den verbliebenen Überresten einstiger Größe, stand auf dem Programm, aber auch Paray-le-Monial, von wo die Herz-Jesu-Bewegung einst ihren Ausgang nahm. Zahllose weitere, auch weniger bekannte romanische Kirchen und Kirchlein galt es zu besichtigen, gibt es doch in einem Umkreis von 40 Kilometern rund 200 von ihnen.
Gemeinsam klangen die Abende mit geistlichen Impulsen, guten Gesprächen und gutem Essen und natürlich, wie könnte es in Burgund anders sein, gutem Wein aus.
Nach einer Woche kehrten die Schwarzwälder reich an neuen Eindrücken und auch persönlichen Erfahrungen wieder in die Heimat zurück. Besonders die Erfahrung des Gemeinschaftsgefühls in der Gruppe wird allen in Erinnerung bleiben.
Text:Gerhard Dilger
Einige Fotos von diesen ereignisreichen Tagen finden Sie, wenn Sie die unteren Bilder anklicken.
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