Protokoll zur Pfarrgemeinderatssitzung in der Seelsorgeeinheit Titisee-Neustadt,
am Mittwoch, 1. Juli 2009, 20:00bis 21:30 Uhr, Haus St. Josef, Neustadt

Entschuldigt: Frau Hug
Nicht anwesend: Herr Hable, Herr J. Kaiser, Frau Obermann, Herr Stegerer

Herr Scharbatke begrüßt alle anwesenden Pfarrgemeinderäte und bittet um eine Gedenkminute für die verstorbene Frau Grossmann
vom Pfarrgemeinderat Titisee


TOP 1: Pfarrgemeinderatswahlen im März 2010

Herr Alt stellt die Möglichkeiten nach dem derzeitigen Stand des Ordinariats vor, wie der künftige Pfarrgemeinderat strukturiert sein sollte,
bzw. wie er sich zusammensetzt.

Danach gibt es vier Alternativen:

a) getrennte Pfarrgemeinderäte mit jeweils eigenem Vorsitzenden, eigenen Stiftungsräten,
    gemeinsames Treffen ca. 2 mal im Jahr (wie bisher).

b) getrennte Pfarrgemeinderäte mit eigenem Vorsitzenden und eigenen Stiftungsräten, die gleichzeitig zusammen mit weiteren
hinzugewählten Pfarrgemeinderäten einen gemeinsamen Aus
schuss bilden.

c) getrennte Pfarrgemeinderäte mit eigenem Vorsitzenden und eigenen Stiftungsräten, alle Sitzungen gemeinsam.

d) gemeinsamer Pfarrgemeinderat, bestehend aus mindestens 10, höchstens 24 Räten für alle drei Pfarreien, hinzu kommen die
    hauptberuflichen Mitarbeiter (Beratungsrecht),
weiter können auch Mitarbeiter der Kirchenverwaltung hinzugewählt werden   
   (kein Stimmrecht). Teilortswahl mit drei Wahlbezirken (für jede Pfarrei) d.h. alle wählen alle.

Für einen Beschluss ist eine 2/3-Mehrheit erforderlich, für ortsbezogene Probleme gibt es dann einen Pfarrausschuss.
Geldangelegenheiten werden vom jeweiligen pfarreieigenen Stiftungsrat erledigt (kein gemeinsamer Stiftungsrat).

Die jetzigen Pfarrgemeinderäte sollen festlegen, wieviele Räte für die einzelnen Pfarreien gewählt werden:

      • für Waldau mind. höchstens 8
      • für Titisee mind. 5 höchstens 10
      • für Neustadt mind.10 höchstens 20

Die Pfarrgemeinderäte trennen sich für ca. 15 Minuten, um sich gesondert zu beraten, für welche Möglichkeit sie sich entscheiden, wobei
im Vorfeld bereits b und c ausgeschlossen wurden.

Ergebnis:

      • Neustadt: mehrheitlich offen für alles
      • Titisee: einstimmig wie bisher d.h. a
      • Waldau einstimmig wie bisher d.h. a

Beschluss: Es bleibt bei der bisherigen Form

Jede Pfarrei bereitet die Wahl selbst vor.

TOP 2: Bericht der gebildeten Ausschüsse (Pastoralkonzeption)

Herr Siemes berichtet über die “Öffentlichkeitsarbeit”. Die Homepage wird neu eingestellt, was sehr viel Arbeit mit sich bringt.
Informationen unter www.kath-titisee-neustadt.de.
In Planung sind Änderungen am Pfarrblatt, einen Gemeindebrief und ein Flyer.

Herr Alt stellt den Ausschuss “Caritasarbeit” vor. Nach den Vorgaben vom Bischoff soll eine Vernetzung von hauptamtlichen
und ehrenamtlichen Diensten stattfinden. Hierzu wurde bereits vom Ausschuss eine Matrix erstellt (liegt in der Anlage bei).
Ferner ist ein Caritassonntag in Planung mit der Aktion, dass jeder Gottesdienstbesucher Dosen oder andere haltbare Lebensmittel
mitbringt zu Gunsten des Tafelladens. Voraussichtlicher Termin ist der Samstagabendgottesdienst am 26. September 2009.

Für den Ausschuss “Verwaltungsbeauftragter” berichtet Herr Lauber. Es fanden bislang drei Treffen statt. Es wurde eine Tätigkeitsliste
erstellt mit dem Ziel, den Pfarrer zu entlasten. Das erstellte Konzept (liegt in der Anlage bei) wird jetzt an das Ordinariat in Freiburg weitergeleitet.

Pfarrer Herrmann spricht zum Schluss ein kleines Segensgebet.

Protokoll: Ursula Kotz